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Wie dieser Rechner auf die Euro kommt
Zuletzt geprüft: 16. Oktober 2026
Balkonkraftwerk & Speicher Rechner, kostenlos, Preis 0 EUR. Die Web-Anwendung rechnet Ertrag, Eigenverbrauch, Speicherverluste und Amortisation im Browser. Eingespeister Strom zählt mit 0 Euro.
Alles läuft im Browser. Die Eingaben gehen nicht an einen Server. Was unten steht, ist der Ablauf im Programm, nicht eine Messung an deinem Balkon.
Wer dahintersteht
Das Impressum nennt Harry Ports und die E-Mail [email protected] und bezeichnet das als Angaben gemäß § 5 DDG. Eine Postanschrift steht dort nicht. Eine Berufsbezeichnung, ein Studienabschluss oder eine Kammerzugehörigkeit steht auf dieser Website nicht. Wir ergänzen sie hier nicht.
Es gibt keine Redaktion mit namentlichen Autoren, keine Tests im Labor und keine Partnerschaft mit den Herstellern, deren Datenblätter auf anderen Seiten zitiert werden. Der Rechner ist kostenlos. Ein Angebot kommt dabei nicht zustande.
Vom Wattpeak zur Kilowattstunde
Süd, unverschattet, geneigt: 950 kWh je kWp und Jahr. 1.600 Wp sind damit 1.520 kWh, bevor der ehrliche Schalter kommt. Die Schreibweise „Wp mal 0,95“ trifft dieselbe Zahl, meint aber 0,95 MWh je kWp und nicht 0,95 kWh je Watt. Die 950 sind eine Annahme dieses Programms. Die Verbraucherzentrale nennt im FAQ vom 6. März 2026 einen anderen Vergleichspunkt: ein Standardmodul mit 400 Watt Peak erzeugt bei unverschatteter Südausrichtung und 30 Grad Neigung rund 400 kWh im Jahr. Das sind 1.000 kWh je kWp in ihrem Satz. Wir setzen die beiden Verfahren nicht gleich.
Der ehrliche Schalter ist standardmäßig an und multipliziert mit 0,85. Aus 1.520 kWh werden 1.292 kWh. Er soll Wechselrichter, Temperatur, Staub, Kabel und einen gewöhnlichen Winter zusammenfassen. Er ist kein Messwert.
Die Ausrichtung multipliziert davor. Süd 1,00, Südost und Südwest 0,95, Ost, West und Ost-West geteilt 0,85, senkrechte Balkonbrüstung 0,72, Nord 0,55. Ost-West legt je die Hälfte der Energie auf eine Morgen- und eine Abendkurve. Das Jahr hat 8.760 Stunden, ohne Schaltjahr. Die Monatsteile des Südertrags sind 3, 5, 8, 10, 12, 13, 13, 12, 9, 7, 5 und 3 Prozent von Januar bis Dezember. Helle Tage sind etwa 36 Prozent der Tage und tragen etwa 66 Prozent der Monatsenergie.
Last, Speicher, Geld
Der Verbrauch wird auf ein tagesgleiches Profil gelegt und dann so verschoben, dass von 8 bis 16 Uhr die Grundlast aus dem Regler steht. Was dadurch tagsüber fehlt oder übrig ist, wandert in die Stunden von 17 bis 21 Uhr. Der Jahresverbrauch bleibt der, den du eingibst.
Der Speicher ist DC-gekoppelt, wie auf der Seite zur Kopplung beschrieben. Nutzbar sind 90 Prozent der Nennkapazität. Beim Entladen bleiben 88 Prozent übrig. Export ist 0 Euro, weil die vereinfachte Anmeldung die unentgeltliche Abnahme voraussetzt. Das schreiben § 8 Absatz 5a EEG, die Bundesnetzagentur und die Verbraucherzentrale.
Ersparnis = selbst genutzte Kilowattstunden × Arbeitspreis. Einfache Amortisation = Kosten geteilt durch diese Ersparnis. Die Kurve über zehn Jahre legt zusätzlich 3 Prozent Preissteigerung, 0,5 Prozent weniger Direktstrom und 2 Prozent weniger Speicherstrom je Jahr an. Ein Austausch des Akkus nach der Lebensdauer, die die Verbraucherzentrale mit 10 bis 15 Jahren angibt, ist nicht eingebaut.
Die Modellpreise, solange du das Kostenfeld nicht anfasst: 180 Euro plus 0,22 Euro je Wattpeak für die Module, dazu 520 Euro bei 1,6 kWh, 667 Euro bei 2,0 kWh, 780 Euro bei 2,4 kWh, 990 Euro bei 3,2 kWh und 1.390 Euro bei 4,8 kWh. Für 1.600 Wp und 2,0 kWh sind das 1.199 Euro. Das ist keine Preisliste. Die einfache Amortisation des Speichers allein nimmt seinen Anteil an dem Betrag, den du einträgst.
| Größe | Wert | Woher |
|---|---|---|
| Südertrag | 950 kWh je kWp | Annahme des Rechners |
| Ehrlicher Abschlag | 15 Prozent | Schalter, standardmäßig an |
| Senkrechte Brüstung | Faktor 0,72 | Annahme des Rechners |
| Export | 0 Euro je kWh | Unentgeltliche Abnahme, § 8 Abs. 5a EEG |
| Nutzbare Kapazität | 90 Prozent | Annahme des Rechners |
| Abgabe beim Entladen | 88 Prozent | Annahme des Rechners |
| Preissteigerung in der Kurve | 3 Prozent je Jahr | Annahme, nicht in der einfachen Teilung |
| Modulalterung in der Kurve | 0,5 Prozent je Jahr | Annahme des Rechners |
| Speicherschwund in der Kurve | 2 Prozent je Jahr | Annahme des Rechners |
Die Verbraucherzentrale nennt für ein 400-Watt-Modul rund 400 kWh im Jahr bei Süd und 30 Grad, FAQ Stand 6. März 2026. Das ist ein anderer Ausgangspunkt als 950 kWh je kWp.
Dieselben Konstanten als Euro-RechnungQuote und AutarkiegradWarum nur der DC-Weg im Modell steckt
Was bewusst nicht drin ist
Keine Verschattung, kein Schaltjahr, keine Messung an einem Zähler, keine Einspeisevergütung in Cent, kein Zuschuss, keine Zählermiete. Die Verbraucherzentrale schreibt im FAQ vom 6. März 2026, dass der Zählerwechsel dem Betreiber nicht in Rechnung gestellt werden darf. Einen Mietbetrag in Euro nennen wir trotzdem nicht.
Kein Laden aus dem Netz, kein dynamischer Tarif, keine Notstromsteckdose, kein Ersatz des Speichers nach 10 bis 15 Jahren. AC-Kopplung mit einer zweiten Wandlung ist nicht abgebildet. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber verändert die Euro nicht. Sie bleibt trotzdem nötig. Die Seiten zur Anmeldung sagen, wohin welche Meldung geht.
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Vier Prüfungen, bevor du die Amortisation weitererzählst.
Ertrag zerlegen. Wattpeak geteilt durch 1.000, mal 950, mal Ausrichtungsfaktor. Mit angeschaltetem ehrlichem Modus noch mal 0,85. Bei 1.600 Wp Süd sind das 1.292 kWh.
Nur den Eigenverbrauch bepreisen. Direktverbrauch plus Speicherabgabe, mal Arbeitspreis. Export und Abregelung bleiben 0 Euro.
Kosten aus der Rechnung nehmen. Die Tabelle mit 180 Euro plus 0,22 Euro je Wattpeak und den Speicherstufen ist ein Startwert. Die Amortisation teilt den Betrag, den du einträgst.
Kurve und einfache Teilung nicht vermischen. Die einfache Amortisation kennt keine Preissteigerung. Die Kurve legt 3 Prozent, 0,5 Prozent und 2 Prozent je Jahr an und läuft zehn Jahre.
Stand: 21. Oktober 2026
Quellen
- § 8 EEG 2023, AnschlussAbsatz 5a: Steckersolargeräte bis 2 kW und 800 VA hinter der Entnahmestelle, unentgeltliche Abnahme, Anschluss ohne zusätzliche Meldung an den Netzbetreiber. MaStR-Pflichten bleiben. Abgerufen am 21.10.2026.
- § 3 EEG 2023, BegriffsbestimmungenNummer 43 definiert das Steckersolargerät als Solaranlage, Wechselrichter, Anschlussleitung und Stecker, ohne Speicher. Nummer 1 zählt Einrichtungen mit, die ausschließlich aus Erneuerbaren zwischengespeicherte Energie wieder in Strom umwandeln. Nummer 46a verweist die unentgeltliche Abnahme auf § 21 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2. Abgerufen am 21.10.2026.
- Bundesnetzagentur, FAQ Balkon-SolaranlagenSteckersolargerät nach § 3 Nr. 43 EEG, 2.000 Watt Module, 800 VA, höchste wählbare Leistung, unentgeltliche Abnahme, keine Netzbetreiber-Meldung für das Gerät selbst, Zähler nach § 10a EEG. Ein Abschnitt nennt den Stand 21.02.2025. Abgerufen am 21.10.2026.
- Verbraucherzentrale, FAQ zu Steckersolar-GerätenStand 6. März 2026. Wechselrichter höchstens 800 Watt, Module bis 2.000 Watt Peak. Keine EEG-Ausnahme für Speicher, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Einspeisung ohne Vergütung wegen unentgeltlicher Abnahme nach dem Solarpaket I vom Mai 2024. Ein 400-Watt-Modul bei unverschatteter Südausrichtung und 30 Grad rund 400 kWh im Jahr. Investition mit Speicher ca. 1.500 Euro, als grobe Angabe der Verbraucherzentrale. Zählerwechsel darf dem Betreiber nicht in Rechnung gestellt werden. Abgerufen am 21.10.2026.
- Verbraucherzentrale, Lohnen sich Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen?Stand 2. Juli 2026. AC-Kopplung speist erst ins Hausnetz und lädt von dort, DC lädt fast direkt aus dem Solargenerator und nutzt einen Hybridwechselrichter. DC hat im Schnitt etwas weniger Umwandlungsverluste, AC ist oft leichter nachzurüsten. Autarkie im typischen Einfamilienhaus von rund 25 bis 30 Prozent auf bis zu 70 Prozent. Richtwert etwa 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch, Beispiel 5 kWp und 5.000 kWh mit rund 7,5 kWh. Preise etwa 300 bis 700 Euro je kWh ab 5 kWh inklusive Installation. Erwartete Lebensdauer 10 bis 15 Jahre. Abgerufen am 21.10.2026. Das sind Hausanlagen, nicht das Balkon-Modell.
Keine Rechtsberatung und keine Kaufempfehlung. Stand: 21. Oktober 2026. Wiedergegeben ist nur, was die verlinkten Stellen schreiben oder was der Rechner aus den genannten Annahmen ausgibt. Im Zweifel gilt der Text der Behörde, nicht diese Zusammenfassung. Die Konstanten sind die des Programms auf dieser Website. Wo eine Behörde sie nicht nennt, ist das in der Tabelle gesagt.
Fragen
Wer hat den Rechner geprüft?
Auf dieser Website steht dazu nichts außer dem Impressum: Harry Ports, E-Mail [email protected]. Eine Anschrift und eine Berufsbezeichnung stehen dort nicht. Eine unabhängige Prüfung durch eine Behörde oder ein Labor ist hier nicht belegt.
Warum 950 kWh je kWp und nicht die 400 kWh der Verbraucherzentrale?
950 kWh je kWp sind die Süd-Annahme dieses Programms, vor dem Abschlag von 15 Prozent. Die Verbraucherzentrale schreibt im FAQ vom 6. März 2026, ein 400-Watt-Modul liefere bei unverschatteter Südausrichtung und 30 Grad rund 400 kWh im Jahr. Das sind zwei verschiedene Ausgangspunkte. Der Rechner übernimmt die 400 kWh nicht.
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